Tipps zur Auswahl eines richtigen WordPress-Themes

Dies ist ein Gastbeitrag von Andreas Steiner von Templatemonster.

Wer heute nicht online ist, kann die Realität kaum einschätzen. Das muss man akzeptieren. Daher müssen Sie sich erst einmal die Frage beantworten, wie Sie im Internet auftreten möchten? Möchten Sie ein Unternehmen, eine Startup-Idee oder ein Internet-Geschäft vorstellen? Auf jeden Fall muss man darin genauso viel Kraft und Zeit investieren, wie bei einem normalen Geschäft.

Die Wahl eines passenden WordPress-Themes ist eine der wichtigsten Herausforderungen gleich am Start. Aber ganz viele Menschen sind sich irgendwie nicht bewusst, wie entscheidend dieser erste Schritt ist, und greifen auf das erste Theme zu, das ihnen gefällt. Natürlich kann man jederzeit das Theme wechseln, aber das bereitet meist zusätzlichen Stress.

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die man bei der Auswahl eines WordPress-Themes achten sollte. Heute ist ein guter Tag, um sich die Frage zu beantworten – wie wählt man ein richtiges WordPress-Theme aus?

1. Was sind Ihre Ziele?

Das ist die erste Frage auf der Checkliste. Bevor Sie sich auf die Suche nach einem passenden Theme machen, sollten Sie sich ganz klar vorstellen, welche Art von Webseite Sie haben möchten. WordPress ist sehr flexibel und kann alle Ihre Wünsche erfüllen. Es gibt jede Menge unterschiedlicher Vorlagen: Business, Mode, Blogging, Sport- und Reise-Themes. Hier findet jeder etwas für seinen Geschmack.

Auch die Zielgruppe spielt immer eine wichtige Rolle. Sind es junge progressive Studenten oder eher ältere Leute, die vielleicht etwas klassisches auf der Seite bevorzugen? Oder wollen Sie vielleicht etwas Universelles für alle schaffen? Zeigen Sie, dass Sie an Ihre Besucher denken und dass Sie wissen, was sie so brauchen. Kümmern Sie sich um Ihre Besucher. Glückliche Kunden machen Ihr Geschäft aus.

2. Support nie unterschätzen

Eine weitere wichtige Sache bei der WordPress-Theme-Auswahl ist der qualifizierte technische Support. Geht es um einen Code-Fehler oder eine schieflaufende Funktion, muss die Unterstützung immer für Sie da sein. In der Regel kann man einen guten Support am Feedback der Nutzer erkennen. Sehen Sie sich also sorgfältig alle Bewertungen an. Diese können Ihnen helfen, eine richtige Entscheidung zu treffen. Ein weiteres gutes Zeichen des sicheren Themes sind Updates. Diese weisen auf ständige Verbesserungen des Themes hin.

3. Demo muss sein!

Noch ein kleiner Tipp: bevor Sie ein Theme kaufen, schauen Sie sich immer die Demo-Versionen an. Da kann man sehen, wie das Theme eigentlich funktionieren soll. Auf einer solchen Testseite lassen sich die integrierten Elemente und Funktionen erkennen. Das ist ein guter Weg, das Theme etwas näher kennen zu lernen, sich das Design genauer anzuschauen und den ersten Eindruck von der Webseite zu bekommen.

4. Welche Funktionen brauchen Sie?

Entscheidend sind natürlich die Funktionen. Verfügt das Theme über alle Funktionen, die Sie benötigen? Falls Sie diese nicht in der Beschreibung oder in der Live-Preview finden, dann schauen Sie nach, ob es ein Plugin dafür gibt.

Unterstützt das Theme die Möglichkeit für Mehrsprachigkeit? Das kann man gut gebrauchen, um verschiedene internationale Projekte durch zu führen.

Wo genau können die Widgets platziert werden? Wäre es Ihnen lieber, Widgets in einer Sidebar oder doch im Footer zu haben?

Wollen Sie einen FAQ-Bereich, einen Chat, ein Forum oder einen Feedback-Bereich auf der Website haben?
Wo wollen Sie die  „Über uns“-Seite haben? Wie soll man Sie kontaktieren?

Brauchen Sie einen Bilder-Slider?

Auch die Navigation ist wichtig. Wo lässt sich das Menü einbauen? Ist es möglich, mehr als nur ein Menü zu verwenden?

Gibt es Platz für die Social-Media-Buttons? Brauchen Sie weitere Features?

Sie müssen sich diese Fragen stellen, um das gewünschte Theme nach diesen Features gründlich zu prüfen. Überlegen Sie sich auch, ob das Theme Ihrem Hauptziel entspricht.

5. Responsive ist ein Muss!

Das ist natürlich ein Must-have. Die Responsivität versteht sich von selbst. Punkt!

Responsive oder mobiloptimiert bedeutet, dass sich eine Internetseite automatisch an unterschiedliche Endgeräte – vor allem Smartphones und Tablets – anpasst. Denken Sie darüber nach: Was nutzen Sie persönlich häufiger? Ein Smartphone, ein Tablet  oder einen PC?

Die Antwort ist klar! Mobilgeräte sind schneller, bequemer und praktischer. Die sind immer bei der Hand. So sieht die Zukunft aus! Daher muss Ihre Website nicht nur perfekt funktionieren, sondern auch attraktiv und modern auf mobilen Geräten aussehen. Wenn Sie ein Theme auswählen, achten Sie darauf, dass es responsive ist! Auch dies können Sie im Demo Bereich überprüfen.

6. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Jeder will doch gesehen und gehört werden! Auch im Internet, wo es tausende andere interessante Webseiten gibt? Ist es überhaupt möglich? Mit WordPress müssen Sie kein Profi sein, um eine eigene Stimme im Internet zu haben.

Aber um eine erfolgreiche und atemberaubende Seite zu erstellen, muss man sich schon ein bisschen mit den SEO-Grundlagen auseinandersetzen.

Heute hört man den Begriff SEO ganz oft. Und das hat seine Gründe. SEO (oder auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung) ermöglicht es Ihnen, Ihre Internetseite so zu optimieren, dass sie tatsächlich bei Suchmaschinen ein besseres Ranking bekommt.

Permalinks, SEO-Plugins, Unique Title Tags, Interne-Verlinkung, PageSpeed. Mit diesen Begriffen sollten Sie sich auseinander setzen.  WordPress zählt mit seiner Standardkonfiguration zu einem der SEO-freundlichsten CMS in der Web-Welt. Es gibt sogar einen Spruch „Google liebt WordPress-Websites“. Weitere Details zur Optimierung in WordPress finden Sie auch hier.

SEO stellt natürlich ein komplexes Thema mit vielen verschiedenen Facetten dar und es lohnt sich, ein bisschen in das Thema zu investieren.

Fallen Ihnen noch weitere wichtige Punkte ein, die man bei der Auswahl eines WordPress-Themes nicht vergessen darf? Über Ihr Feedback, Ihre Erfahrungen und Ihre weiteren Tipps würden wir uns sehr freuen.

Andreas Steiner

ist Mitarbeiter bei TemplateMonster engagiert sich aktiv dafür, dass die Gäste aus Deutschland gut mit unseren Produkten zurecht kommen und zufrieden sind. Außerdem schreibt er gern Beiträge zum Thema WordPress und allem, was damit zusammenhängt.

Andreas Steiner
 

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