5 Marketing Tipps für Google+

Anders als Facebook und Twitter bietet Google+ durch seinen integrativen Ansatz auf verschiedenen Kanälen, wie Youtube, Gmail oder der Google Suche, die Möglichkeit, mit den Nutzern über verschiedene Applikationen interaktiv in Kontakt zu treten.

Obwohl die Darstellung Facebook ähnelt, gibt es grundsätzliche Unterschiede zwischen Facebook und Google+. Facebook wurde vor allem dazu konzipiert, mit Nutzern die man bereits kennt, in Kontakt zu treten. Es fing mit Studenten an, später kamen dann Familie, Freunde und Bekannte in der Umgebung hinzu. Google+ Nutzer folgen sich gegenseitig mehr auf Basis ihrer Interessen. Die Demographie ist weniger relevant.

Ein wesentlicher Vorteil von Google+ ist der Google Index. Sind die Inhalte erst einmal gepostet, sind diese auch im Google Index und auch noch nach Jahren auffindbar. Bei Facebook hingegen, stehen die Inhalte in der Timeline und gehen allmählich unter.

Während bei Facebook der Edgerank darüber entscheidet, wer den Post zu Gesicht bekommt, erscheinen die Google+ Posts in der Timeline aller Follower und sind auch noch für Jahre auffindbar. Über einen Beitrag, den man vor einem Jahr in Facebook gestellt hat, kommt heute kein Besucher mehr auf die eigene Website. Bei Google+ ist das anders.

Hier sind fünf Tipps wie man Google+ iin seinen Marketing Aktivitäten nutzen kann.

 

1. Titel & Formatierung

Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken agieren die Google+ Posts eher wie Mini Blogposts. Google übernimmt die Headline der Posts als Title Tag und stellt diesen in den Google Suchergebnissen dar.

Um die Google+ Posts aus der Masse heraus zu heben bietet Google+ die Möglichkeit, die Posts zu formattieren. Mit den Headline Tag lässt sich auch das Google Suchergebnis positiv beeinflussen.

*Eine fette Überschrift*
_ kursiv_

Numerische Liste:
*1.* Punkt eins
*2.* Punkt zwei
*3.* Punkt drei

Aufzählungszeichen:
• Punkt 1
• Punkt 2
• Punkt 3

Link: http://example.com

#hashtag1 #hashtag2

 

2. Text einsetzen

Google+ beschränkt die Anzahl der Wörter in den Posts nicht. Anstelle, dass man lediglich auf einen Blogpost verlinkt, sollte man dem Leser eine Zusammenfassung bieten und einen Grund, warum er den Blogpost lesen und teilen soll. Auch dies gelangt in den Google Index. Die paar Minuten, die man zusätzlich investiert, lohnen sich.

 

3. Bilder hochladen

GooglePlusTimelineGoogle+ stellt die Fotos in verschiedenen Formaten dar. Sind sie zum Beispiel hochkant, wird entsprechend mehr Platz zur Verfügung gestellt. Auch erlaubt Google+ animated Gifs hochzuladen, was bei Facebook und Twitter nicht möglich ist. Diese animierten Bilder haben eine besonders große Chance “geshared” zu werden.

Standardmässig setzt Google+ den Link auf die vergrößerter Version des Bildes. Nicht vergessen die URL des Beitrags auf den verlinkt werden soll einzutragen!

 

4. Smart Sharing

Smart_Sharing2Google+ bietet die Möglichkeit für jeden Post festzulegen mit welchen Kreisen der Beitrag geteilt werden soll. Wenn man die Struktur seiner Kreise entsprechend der Relevanz für bestimmte Themen gestaltet, lassen sich die Beiträge gezielt teilen. Einen Algorithmus wie den Edge Rank von Facebook, nach dem nur eine kleine Gruppe der Follower den Beitrag überhaupt zu sehen bekommt, gibt es bei Google+ nicht.

Noch besser: Wählt man einen Kreis aus, gibt es die Option die Personen per Email zu benachrichtigen. Das funktioniert aber nur, wenn die Nutzer ihre Email Benachrichtigungseinstellungen korrekt eingestellt haben. Diese Funktion sollte man jedoch mit Bedacht einsetzen, um nicht als Spammer gebrandmarkt zu werden.

 

5. Hashtags

Auch bei Google+ gibt es wie bei Twitter die #hashtags, die es erlauben, einen Beitrag einem gewissen Thema zuzuordnen. Google vergibt automatisch Hashtags, man kann diese jedoch auch manuell eintragen.

 

Google+ wird immer wieder mit Facebook verglichen. Doch dieser Vergleich hinkt, denn die Kreise, die sich auf Google+ entwickeln sind eher interessenbasiert und weniger Freunde und Bekannte. Dies macht Google+ insbesondere für Content Marketers interessant, denn sie können hier ganz gezielt die Zielgruppe mit wertvollen Inhalten erreichen, während sie bei Facebook eher die private Interaktion stören. Während Facebook vor allem für den Konsumbereich interessant ist, ist Google+ für alle möglichen Branchen interessant, auch im B2B Bereich.

Dirk Röttges
 

Spezialist für Strategisches Online Marketing. Ich unterstütze Ärzte, Rechtsanwälte, Berater und Coaches neue Kunden über das Internet zu gewinnen.

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